
Eui Heiligkeit, i fass' mi eilig i dr Hoffnig dassmer einig wärdä Mir stärbä aui z schnäu u doch wäut mä dr steinig Wäg Und d Chilä ganz ä bsungerä Au di luschtvoue Wunder lö Verluschte nid verwunderä Börse schliesse täglech, aber Gott isch nüm so schlüssig U dir riich a Kathedrale, aber Stei isch nid so flüssig Darum bieti Euch ä Priis für di sixtinischi Kapäuä I inveschtier' mis Gäud u dir missionieret d Wäut Di liquide Mittle fählä, drum beschliessemer ds Gschäft Aber nid zum Missioniere — zmingscht nieme mitem Schwärt Setzä Gloube id Verdouig, i mein' gopferdeli: Was isch ä Botticelli gägä hundert gstopfti Bellys? So dient’s denä mit Milliarde aus ä Mahnig Und dä arme Milliarde au di Farbene aus Nahrig Dr Fisch chasch nur ässe, wennd verzichtisch ufe Glanz U drum handli aus di erschti wahri unsichtbari Hand Begehrnisse z stiue mues nid d Chiuche verbueche Solang d Seele drhinger Gottes Wiue vermuete Deal isch Deal, du bisch luschtig — i säg' iz eifach Du Weisch, wär d Siuberlinge isteckt, dä mues läbä aus dr Jud I mein', i cha dir nid verüble, dass du d Münze akzeptiersch Wasi a di zahle, hani säuber 10-fach akzeptiert Gäud regiert d Wäut u Gottes Tod isch nüt Neus, doch Dr Bewiis isch ändgültig: aues isch chöiflech Im Gägäteil: nüt isch ändgültig, mir au nämä teil Am Prozäss wo jeder' Gäutig erschs Läbä leiht I sägä: ei Mönsch längt wo «Nä-ä» seit Dass dis intellektuelle Gebäude i sich zämägheit Und dr Siuberling z nä, isch kes Hindernis um ar Stägä obe azcho Wär zämä teilt wird ä Rägeboge-Farb Mir opferä d Kapäuä u mache Brot us Steine Wüu ersch we Gott tot isch, chaner sich aune zeige Wi lächerlech! Iz wosch mit Wunder ufe Hunger los Für di gliiche Lüt wo dir sit zwölf-hundert Jahr heit ungerdrückt Bättä tönt wi Bättlä mitme Ungertan-Ungerton Dir sit nume Scharlatan mit Salomon-Stundelohn Arbeitsteilti Religion — ds Faschte usglageret Und aues Blasphemie, was Eui Macht hingerfragt So luschtig! I ha zersch dänkt, du redsch vo Euch Offesichtlech heit dir bishär üses Erbe nid bereut Gägä Gott vom Kapitau isch zwar Jesus nur ä Gnom U doch beidi nur ä schrankelosi Herrschaft vo Phantom I eune rationale Gründ gse mir nur kapitali Sünde I euem legitime Zins nume surreali Pfründ Gäg d Natur, gägä ds Zäme, gägä d Freud, gägä ds Läbe I eune Testament steit: dir heit ds Neue nid gläse Ach Hüchler! Dä Arme lüchte nur Armlüchter We viu Läbensmittu choufsch, wärdä aui sofort tüürer Dir chöit schön am Tag häufä, si wärdä geng ir Nacht früüre Du bisch Jesus i dr Wüeschti — z’lescht doch no verfüehrt We du ds Heilige zum Mittu, de machsch Steine zu Güetzi Ds isch Frässä über ds Wort, ds isch ändlech ds Opfer Wo em Chrischtetum nie glingt u doch grundsätzlech innewohnt Wenn d Nützlechkeit ire Sieg hinwägtreit über Gott Eui Nützlechkeit isch s grössers Märli aus ds Jüngschte Gricht Heit nümme gmein mit eim wo mit 15 Stei glücklech isch Früecher isch eui Gier mau dr Atrieb gsi vor Ziit Hüt suugt Rändite no Profit us — ä Vampir ä Vampir Du wirsch sündefrei we dini Seele ds Böse widerrüeft Doch Gott het d Kreatur nid gschaffe, wo zur Börse het verfüehrt Ob Arbeit oder Rohstoff, Patent oder Ligeschaft Räntä isch ds Kommando wo uf kem Wäg i Himmu fahrt Kalkül isch ke Vernunft, Krise ke Effizienz Heit’s gloub ändgültig verspiut mit dr Legitimität Virtuelli Gäudbärgä, Versprächä wiit wäg vor Realität Zerstöre d Wäut wägere Inflation vo Säubschtwärt Dä Gläubiger dr Himmu, dä Glöibige nur Hunger Dini Chiuche füehrt absurdum, was mini het erfunge Puh … i würd ja nid mau widersprächä Ä zerbrösmeleti Hostie chasch nid widr verbräche Sitme rächnet mit dr Höu chasch dr Himmu geng versprächä Und no-ä-mau und no-ä-mau mit himmlische Prozänt Hüt bruucht dr Schöpfer nümme Wörter, Gott isch nur i Adams Hirn Und ds Gäud dr läär Ruum zwüsche usgstreckte Finger Wi o immer — wär kämpft scho mit demäntä Kontrahänt I verbrönnä di Kapäuä, und ds längt aus Argumänt Scho denn wachst ds Wärch usem Banke-Cash u drum gseni ke Transzendänz i dä Schwanz-Ersätz vo dä Medicis Ds Wort längt aus Sunne, chasch ds drunger gärn dä Flamme la Gott het nur aus Wunsch Sinn, Kunscht nur aus es Mandala Sohn, las la bambele, machs chli wine Pandabär Niemer müesst i Pfandverleih, wenn ds Läbe ä Veranda wär U niemer wäri schandbefläckt, hätt Paulus mau Lambada tanzt Ds Glück läbt i Gruppe u treit Affeschwanz Dass Gäud aues ungerwirft, chasch o du nid bestimme Vor auem wenn du dis bruuchsch zum es Argument gwinne Und unger üs: unger schöne Wort und fette Stundelöhn Simer beides jensitigi Nuttesöhn — Gruess!
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