
Ich flex 'ne Weile, bis ich Texte schreibe. Auf Gedächtnisreise Vernetz ich Reime mit der ersten und der letzten Zeile Nach einer kurzen Zeit vergess ich den Rest in Eile Selten zeige ich mich dabei von meiner dabei von meiner besten Seite Ich irre herum, als hätt ich keine feste Bleibe Wär gern fett und reich, doch ich bin seit gestern pleite Wie Dreck und Keime, befinde ich mich in echter Scheiße Gerechterweise regel ich meinen Stress alleine Bin so lange schon wach und leg mich nicht schlafen Um den ganzen Tag sinnlos durch die Gegend zu latschen Vom Leben verraten braucht man keine Genesung erwarten Zeige kein Vertrauen und auch nicht denen, die sagen Sie wären die Starken. Der Schein trügt, denn diese Kameraden Haben meistens nur noch viel leerere Magen Zu viele schmerzende Qualen bis spät in den Abend Alles wird kalt, als wär ich tief unter der Erde begraben Ich schaue in die Leere, teere die Aterie Beschere der Lunge Breitnachfalt Gedanken bleiben in der Anstalt, fest angeschnallt Die tägliche Existenz bleibt unbegrenzt Gegen die Planke, jeder kranke Gedanke Ist ein Teil des Wandels. Kann selbst nicht verstehen Wie ich manchmal handele. Gebe mein letztes Bares aus Im Kampf gegen den fiesen Karies Wenigstens gibt es diesen gratis Tragisch, die Zahnfee hat mich beschissen Sie platzierte Keime unter meinem Kissen Seitdem atme ich Sporen, das Leben ist vergoren Der Schnaps sucht sich seinen Platz in meinem Organismus Die Arme zittern lieblos, dieses Schloss da Werde ich nie wieder los. Prost, noch ein letzter Trost Auf das Dahinscheiden. Ich würde gerne Texte mit Sinn schreiben, stattdessen kommt nichts mehr Reichen Schwachsinn, halb Nachtblind Ich gebe auf zu viele Sachen einen Fick Verbiete mir die Drogen, sie erschaffen meine Sicht der Dinge Sinne lösen sich in Säure auf, ich schließe meine Augen Piss die Fackel der Erleuchtung aus Taste nach der Wahrheit, du hast Hände zum Malochen Ihr seid alle eingesperrt in Grenzen und Verboten So sprenge ich den Knoten. Ich durchbreche alle Ketten Und ich wette danach glätten sich die Wogen Du denkst, Leben ist endlich und ziellos Sie die Welt als Organismus und den Menschen als Virus Schätz dein Glück, deine Seele ist zufrieden Ich vertrau mir selbst nicht und denen, die ich liebe Mein Blut ist eisgekühlt, meine Lunge zwickt Ich verlier das Zeitgefühl im Tunnelblick In der Summe muss man sagen, gibt es vieles, das wert ist Auch wenn moralisch das meiste verkehrt ist
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