
Ich bin kein Teil dieser Szene, ich teil' diese Szene Viele freu’n sich und wenige, die wein’n, wenn ich gehe Awards bedeuten nichts, Verkäufe sind mir egal Ihr Appllaus ist nur Lärm, der irgendwann auch verhallt Man sagte mir, «Du brauchst Dunkelheit, um das Licht zu seh’n» Zu viele Messer im Rücken, ich kann sie nicht mehr zähl'n Die Wahrheit schmerzt, also müssen sie die Geschichten dreh’n Aus Angst, ich könnte ihn’n allen ihre Gesichter nehm’n Damals wart ihr Brüder, heute Hater Bist du dir selbst treu, wirst du für all die anderen zum Verräter Mein Talent ist unereicht, doch Segen so wie ein Fluch Ich kann verändern, steh' ich in der Booth Doch diese Welt verändert mich genauso Die Worte haben ein Eigenleben Schau' dem Tod in die Augen ohne eine Träne Komm' nach Haus, keine Frau, die auf mich wartet Doch mit Löchern in der Tür von Streitereien alter Tage Mein Benehmen war keine Heldentat Meine Seele steigert den Kältekrad Hab' geträumt, wie ich eines Abends die Welt umarm' Und ihr dabei ins Ohr flüster', dass schon bald ihr Ende naht Fühle mich wie ein Autist, der zu lächeln lernt Wenn ich ehrlich bin, fällt mir dieses Lächeln schwer Schreibe tausend Songs für andre, als wär es nichts Doch ich krieg kein’n Satz zustande, schreib' ich über mich Einer von den’n, der Gutes will, aber Schlechtes kriegt Und das so oft, bis er glaubt, dass er es verdient Hunde knien, weil sich die Gebete in die Länge zieh’n Für eine Gabe, die ohne Frage in meine Hände fiel SIe war’n alle so sicher, dass ich am Ende sei Dachten, ich geh' mit nichts, als einem Samsonite Doch mein inneres Streben nach der Gerechtigkeit Geht bis in die Unendlichkeit Ficke diese Rapper, denn sie tun doch alles für bisschen Cash Fick' die Straße, denn wir sind nur der Mittel zu ihrem Zweck Fick' die Presse, es gibt kein’n der je in mein’n Schuh’n steckt Fick' die Hater, denn sie leben doch alle nur in dem Netz Fick' Erwartungen, ich mach', was ich fühle, vom ersten Tag Steh' hinter jeder meiner Entscheidungen, die ich traf Würden sie die Wahrheit kenn’n, würden die Meisten Trän'n wein’n Doch ich gehe diesen Weg allein Hab' gelernt, diese Szene ist voller kalküle Der Grund, weshalb ich mich so kalt fühle Jeder Ausweg endet mit einer Falltüre Bereit, dafür zu kämpfen wie 'ne Valküre Vier Morgens, Berlin, in einem Menschenmeer Frage mich, ob es eines Tages die Welt erfährt Dass der Junge, von dem sich dachten, dass er am Ende wär Zur Legende wird und zu den Sternen fährt
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